Posttraumatische Belastungsstörungen

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma (Verletzung/Wunde) tritt auf in Folge von bedrohlichen und erschütternden (Gewalt-) Erfahrungen, so z.B. nach Erleben von Vergewaltigungen, Überfällen, Folter, Katastrophen, Unfällen usw. Der traumatische Prozess geht einher mit Gefühlen von tiefgreifender Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Kontrollverlust. Die belastenden Erfahrungen können zeitlich und biografisch nicht zugeordnet werden. Sie werden ständig als aktuell-gegenwärtig und bedrohlich erlebt.
Die Posttraumatische Belastungsstörung geht mit der Dysregulation verschiedener neurobiologischer Systeme einher. Entsprechend einer körperlichen Verletzung bedarf auch das seelische Trauma der Behandlung, um langfristigen gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen vorzubeugen. Eine alleinige medikamentöse Behandlung hat sich nicht als wirksam erwiesen. Jeder Mensch kann von einer traumatisierenden Erfahrung betroffen werden und ein psychisches Trauma erleiden.

Wie zeigt sich ein Trauma?

Ein Trauma äußert sich individuell unterschiedlich. Häufige und typische Symptome können sein:

Unser Angebot richtet sich an:

Unsere Ziele sind:

Unser Angebot umfasst:

Links

Kurzinformation (DeGPT): Wenn fürchterliche Ereignisse geschehen
Klinikleitlinie
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. Degpt
emdria - Fachverband für Anwender der psychotherapeutischen Methode Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)

Podcasts

Wohlfühlort Imaginationsübung

Video

"Durch die Erinnerung - Wege der Traumatherapie"

Dieser Film wendet sich direkt an Menschen, die unter Traumafolgen leiden. Er soll Ihnen Mut machen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hier wird gezeigt, dass Heilung fast immer möglich ist. An Beispielen von Betroffen und im Gespräch mit Fachtherapeuten erhalten sie Einblicke in die Erkrankung, ihre Therapie und ihre Heilungschancen.

aktualisiert am 11.03.2014   [zurück zur Psychosomatik]  [zurück zum Ostalb-Klinikum]